Erholungsgebiet Klammsee

Am Ende der Sigmund-Thun-Klamm oder auch über die Landesstraße ins Kapruner Tal leicht erreichbar, liegt der malerische Klammsee. Das beliebte Ausflugsziel für Familien lädt zu erholsamen Stunden ein.

Der Kiosk Klammsee ist täglich von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Haben Sie dafür Verständnis, wenn an Sauwettertagen der Kiosk geschlossen ist.

Unser Tageshit sind die geräucherten Bachforellen direkt aus dem See!

Die Sigmund-Thun-Klamm
In der Späteiszeit vor etwa 14.000 Jahren war das Kapruner Tal von einem mächtigen Gletscher bedeckt. Langsam talwärts fließend bearbeitete er die harten Kalkglimmerschieferfelsen des Mais- und Bürgerkogels.

Der abgeschmolzene Gletscher hinterließ einen Taleinschnitt, durch den die Kapruner Ache talwärts strömte.

Bis zu 32 Meter tief hat sich die Kapruner Ache bisher auf ihrem 320 Meter langen Weg durch die Sigmund-Thun-Klamm eingeschnitten und markante Glättungen, Strudeltöpfe und Kolke gebildet. Dieser noch heute andauernde Vorgang dokumentiert den jüngsten Abschnitt der Entstehungsgeschichte des Kapruner Tales.

Die Erschließung
1890 wurde der Kapruner Pionier Nikolaus Gaßner mit der Errichtung eines Fahrweges von Zell am See bis zum Mooserboden beauftragt. Damit begann die touristische Entwicklung des Kapruner Tales, das mit seinen imposanten Talstufen eines der beliebteste Tauerntäler im Pinzgau wurde.

Im Jahre 1893 wurde die Klamm als Attraktion durch eine Holzsteganlage nach Plänen von Nikolaus Gaßner erschlossen und erhielt ihren heutigen Namen nach dem Statthalter von Salzburg Sigmund Graf von Thun. Bei seinem ersten Klammbesuch hatte er tief beeindruckt den Satz "Tosend und mächtig eilen uns die Fluthen entgegen" geprägt.

Bereits 1934 wurde die Klamm zum Naturdenkmal erklärt.

1938 wurde die Steganlage aufgelassen, denn die Nutzung der Wasserkräfte des Kapruner Tales rückte in den Vordergrund.

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